28.03.15 – Göttingen, Musa

Geschrieben von Mike

Sodala, nun darf oder muss ich auch mal ran.
7.26 Uhr!  Augen auf, guten Morgen Bremen.

Zu meiner linken der noch schlafende Herr Pütz auf´m Rollbett und zu meiner rechten der bröckelnde Putz an der Wand. Es war höchste Zeit aufzustehen, auch wenn man theoretisch bis 11.00 hätte pennen können. Schöner Mist. Auch wenn es schon ein wenig zu spät für den letzten Schnaps und ein wenig zu früh für einen sinnvollen Kaffee war…Probierte ich es mit Kaffee. Nette Idee hätte ich mir aber auch schenken können.

Mal schauen, was die Welt da draußen vor der Band Butze so zu bieten hat. Bis zur Abfahrt die Zeit noch ein wenig mit Nichts vertrieben und auf nach Göttingen. Ja, schöne freie Autobahn, kenne ich von irgendwoher. Von Göttingen leider nichts gesehen,  dafür war der Club aber schön. Vor allem der Aufzug für die Backline. Kurz vor dem Ausladen war es dann so weit. Der Tour-Brie war wieder da.

(Tour-Brie: Oval stinkender Käse, der seinen Weg von Tasche zu Tasche findet und im Idealfall erst nach Tagen entdeckt wird. Bevorzugte Opfer: Vorbands und Tontechniker).

Crowdgoettingen

Diesmal musste der Tonmann dran glauben. Zwar nur in seiner Fantasie, aber Glaube ist ja bekanntlich alles. Eine Anspielung von Alex reichte vollkommen aus, um den Briewahn in Crispin auszulösen. Lustig und wie immer, einer glaubt es und alle machen mit. Dann mal Soundcheck und wieder warten. Vor dem Gig noch einen Happen Essen, um ne gute Grundlage für ein paar Schnäpse zu schaffen. Im Nachhinein ein Schnaps zu wenig, hätte ich geahnt, wie gut Göttingen feiern kann. Wirklich gut, Respekt!!

mikeWährend des Gigs dann eine kleine Premiere, die GoPro wurde während der Wall of Death von weiblicher Hand gehalten. Ihr Job, mittig stehen bleiben, ein gutes Ziel abgeben und die Kamera schön unversehrt wieder zurück bringen. Die Ansage von Sebi, auf sie zuzulaufen und sie zu umarmen, wurde irgendwie von allen mutwillig ignoriert. Hatte mehr was von Kaputtmachen. Geiles Konzert, aber auch nach dem schönsten Gig muss die Scheiße wieder in den Bus, da macht Göttingen keine Ausnahme. So war es dann auch und ab ins Hotel.

Hier Noma wat Kniffliges, weiter trinken oder schlafen?? Ich entschied mich dann gegen die anschließende Nightwish-Sause und bewunderte mein Einzelzimmer. Spätestens als am Nächsten Morgen (kurz vor Abfahrt) der Sebbo an meine Tür klopfte (um ne Kippe zu ergattern) und mir mitteilte, dass sein Zimmer verschwunden war und er in der Lobby auf der Couch pennen musste……………War besser so. Bis dann ihr Guten.

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